Sonntag, 20. November 2016

ALBUMREVIEW: "HEADS AND TALES" VON KYTES


Zur Zeit - wo der Winter Einkehr nimmt - habe ich manchmal das Gefühl, von einer schlecht gelaunten, dunkelheitsdepressiven Menge umwabert zu werden und es scheint mir so, dass diese Antriebslosigkeit langsam abfärbt. Doch zum Glück habe ich das richtige Rezept dagegen. Es besteht aus 13 einzigartigen Komponenten und ist auch bekannt als das neue Album von Kytes:

"Heads and Tales"

Wenn ich meinen CD-Player anschmeiße, dann freut der sich schon immer richtig über den angenehmen Sound dieser sympathischen Münchner Band. Und er ist nicht der einzige, der sich freut. Denn ich tue das nämlich genauso. 

Wenn ich mir dieses wirklich gelungene Album anhöre, fühle ich mich gleich besser. Irgendwie bringen mich die Songs gedanklich zurück zu einem schwülen Sommerabend in einer Großstadt, wo gut gelaunte Leute cocktailschlürfend die Gehwege einnehmen, um etwas Luft zu bekommen, die in den Clubs schon längst aufgebraucht ist.

Mit so viel Happiness im Kopf verdrängt es doch glatt all die negativen Emotionen. Ich will einfach nur die Augen schließen und im Rhythmus mit dem Kopf wackeln, der soften Stimme von Sänger Michael lauschen und das geniale Instrumentalspiel feiern. 

Die vier Jungs als Band sind richtig auf dem Vormarsch - ich habe schon die Lieder "Inner Cinema", "On The Run" und "I Got Something" auf Dauerschleife gehört, bevor "Heads and Tales" released wurde. Danach haben sich weitere sensationelle Songs wie zum Beispiel "Room 509", "Heads Underwater" und "Talk" in meine schicke Schleife eingereiht. 


Kytes ist eine vierköpfige Band bestehend aus Michael Spieler, Kerim Öke, Timothy Lush und Thomas Sedlacek und ihr neues Album "Heads and Tales" hat eine fette Empfehlung verdient! Ich liebe es - mehr kann ich dazu nicht sagen, lass die Songs einfach für sich sprechen...

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