Sonntag, 15. Januar 2017

5 Tage Weimar - Auf den Spuren von Schiller und Goethe


In der Zeit vom 9. Januar bis zum 13. Januar 2017 hatte ich das Privileg im Rahmen einer Kursfahrt die Stadt Weimar zu besuchen und  neue Eindrücke zu sammeln. Der Anfang unserer Fahrt bildete ein Abstecher in die Stadt Erfurt, die wir im Lauf der Tage noch einen zweiten Abend besichtigten. Ein besonderer Sichtfang war der Erfurter Dom während der Dämmerung.



Vergleicht man die beiden Bilder, fällt die unterschiedliche Wetterlage an den beiden Besichtigungstagen auf. Einmal wolkenverhangen, einmal strahlend blau.


In Weimar selbst, waren wir in dem "Labyrinth Hostel" untergebracht. Besonders die zentrale Lage hat sich während unseres Aufenthalts ausgezahlt. Außerdem hatte diese Unterkunft ein freundliches Team und sehr fancy eingerichtete Zimmer im Repertoire. 


Während der 5 Tage war Kultur Programm. Hier ein Theaterstück im Deutschen Nationaltheater angesehen, dort die Wohnhäuser von Goethe und Schiller besucht oder die Anna Amalia Bibliothek bestaunt. Das ließ nicht viel Zeit zum Ruhen, aber ich als kleiner Kulturfreak war fasziniert von der Stadt, den ästhetischen Bauten und der Tatsache, auf den Spuren von Schiller und Goethe zu wandeln. 


Das Bild mit dem Schwan ist im unmittelbaren Umfeld von Goethes Wohnhaus und dem Goethe-Nationalmuseum  aufgenommen - so wie das folgende Foto, das einen kleinen Brunnen zeigt. 


Das nächste Bild ist am Weimarer Stadtschloss entstanden. Der Durchgang führt zum Innenhof der barocken Herzogsresidenz, in der heute im Nord-, Ost- und Westflügel ein Schlossmuseum eingerichtet ist.



Der Blick aus dem Innenhof gen Platz der Demokratie. Die im Hintergrund erkennbare Statue ist das Reiterstandbild von Herzog Carl August.



Nicht weit entfernt vom Stadtschloss befindet sich die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, die wir nicht nur von außen in Augenschein genommen haben, sondern auch von innen besichtigen durften. Besonders beeindruckend ist die wundervolle Gestaltung der Bibliotheksräume, die nach einem schlimmen Brand in 2004 wieder restauriert wurden. 



Historische Gebäude sind jedoch nicht das Einzige, was ich mit meiner Kamera eingefangen habe. Denn auch guter Hunger meldete sich zwischenzeitig und verlangte nach einem Stop in der Pizzeria "Giancarlo", die uns mit schmackhafter Pizza und Pasta für einen angemessenen Preis bewirtete.


Unsere Spaziergänge durch die Stadt führten auch an dem Herderplatz vorbei. Das nächste Bild zeigt den Herderbrunnen, links einen Ausschnitt der Herderkirche und rechts das Alte Gymnasium.



Weimar hat ebenfalls einen wunderschönen Park an der Ilm. Erreichen kann man ihn auch über die Sternbrücke, der bedeutendsten und ältesten erhaltenen Brücke der Stadt.


auf der Brücke


unter der Brücke


In dem Park befindet sich das Gartenhaus Goethes, zu dem wir uns ebenfalls begeben haben. Auf dem Weg dorthin sind wir am Nadelöhr vorbeigekommen. Einer steinernen Treppe, die Goethe bauen ließ, zu Ehren eines jungen Mädchens, das sich das Leben nahm, indem sie in die Ilm stieg. Der Dichter fühlte sich betroffen, da sie eine Ausgabe von "Die Leiden des jungen Werthers" bei sich getragen haben soll. Beim Hochsteigen dieser Treppe später, spürte man die betrübte Atmosphäre dieses Ortes.


Mit einem weiteren winterlichen Bild aus dem Park an der Ilm beende ich meine kleine Fotoreihe der 5-tägigen Weimarreise. Wie gefiel Dir mein kleiner Einblick? Warst Du schon einmal in Weimar? Mir haben die Tage sehr gut gefallen und ich möchte diese Stadt und besonders den Park noch einmal im Sommer besuchen. 



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